Der Hauptmann von Köpenick – Wie ich wurde, was ich wurde

Eine szenisch-musikalische Erzählung von Thomas Sutter nach der Autobiografie von Wilhelm Voigt.

Was denkt ihr? Könnt ihr sagen, „ob eener, der int Jefängnis sitzt und dit nich nur eenmal sondern öfters, ob so eener n juter Mensch oder oppa n schlechter Mensch is“?

Mit seiner Köpenickiade, um den Teufelskreis aus „keine Arbeit -> keine Wohnung -> keinen Pass -> keine Arbeit…“ zu durchbrechen, zeigte Wilhelm Voigt auf charmante, beinahe humoristische Weise, dass sinnfreie Gehorsamkeit keine gute Grundlage für unser Zusammenleben ist. Im Stück ist es Marie, Wilhelms Schwester, die die Geschichte erzählt. Sie berichtet von ihrer Kindheit: vom Vater, den der Krieg gebrochen zurückließ, von ihrer Mutter, die macht- und hilflos war und von ihrem geliebten Bruder Wilhelm. „Keener Fliege konnte meen Willem wat zu Leide tun.

Die Schwere der Themen wird in der Inszenierung geschickt aufgebrochen, indem sich Musik, Choreographie, Bühnen- und Kostümbild immer wieder gegenseitig herausfordern. Sie erzeugen dabei absurde und komische Momente. Leichtigkeit und Lächerlichkeit liegen in vielen Elementen der Inszenierung nah beieinander.

Doch was heißt das nun? Ist das Schicksal von Wilhelm Voigt lustig oder tragisch? Weiß man am Ende, ob der falsche Hauptmann ein guter oder ein schlechter Mensch ist? Die Antwort können Kinder und Erwachsene auf dem Weg nach Hause oder als Nachgespräch im Unterricht versuchen herausfinden…

Fotos: © Nicolas Carbenay

Was denkt ihr? Könnt ihr sagen, „ob eener, der int Jefängnis sitzt und dit nich nur eenmal sondern öfters, ob so eener n juter Mensch oder oppa n schlechter Mensch is“?

Mit seiner Köpenickiade, um den Teufelskreis aus „keine Arbeit -> keine Wohnung -> keinen Pass -> keine Arbeit…“ zu durchbrechen, zeigte Wilhelm Voigt auf charmante, beinahe humoristische Weise, dass sinnfreie Gehorsamkeit keine gute Grundlage für unser Zusammenleben ist. Im Stück ist es Marie, Wilhelms Schwester, die die Geschichte erzählt. Sie berichtet von ihrer Kindheit: vom Vater, den der Krieg gebrochen zurückließ, von ihrer Mutter, die macht- und hilflos war und von ihrem geliebten Bruder Wilhelm. „Keener Fliege konnte meen Willem wat zu Leide tun.

Die Schwere der Themen wird in der Inszenierung geschickt aufgebrochen, indem sich Musik, Choreographie, Bühnen- und Kostümbild immer wieder gegenseitig herausfordern. Sie erzeugen dabei absurde und komische Momente. Leichtigkeit und Lächerlichkeit liegen in vielen Elementen der Inszenierung nah beieinander.

Doch was heißt das nun? Ist das Schicksal von Wilhelm Voigt lustig oder tragisch? Weiß man am Ende, ob der falsche Hauptmann ein guter oder ein schlechter Mensch ist? Die Antwort können Kinder und Erwachsene auf dem Weg nach Hause oder als Nachgespräch im Unterricht versuchen herausfinden…

Fotos: © Nicolas Carbenay

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Infobox

Altersempfehlung
ab 10 Jahren
Länge
120 Minuten
Bühne
Großer Saal
Pause
Ja

Regie
Thomas Sutter

Musikalische Leitung
Sinem Altan

Choreographie
Irene Fas Fita

Bühnenbild
Ulv Jakobsen

Kostümbild
Anna Dobis

Regieassistenz
Sebastian Härter

Licht
Aaron Vorpahl

Ton
Jasper Diederich, Nikola Hartwig

Ensemble
Markus Braun,  Sandro Costantini, Özgür Ersoy, Marie Gramss, Nikolaus Herdieckerhoff, Lubo Indjov, Nina Lorck-Schierning, Mathieu Pelletier, Magdalena Wiedenhofer

 

Mitspielen

Co-Piloten

Begleitmappe

Nachgespräch im Theater mit Schauspielenden der Inszenierung

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