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Doppelnominierung beim 25. IKARUS Theaterpreis
Für die Jubiläums-Ausgabe des renommierten Theaterpreises wurden unsere zwei jüngsten Produktionen „Heute Nacht um 03.34 Uhr“ und „Die Maus im Porzellanladen“ nominiert. Die Verleihung findet am 13. November 2026 bei uns im ATZE Musiktheater statt.
„Heute Nacht um 03.34 Uhr“ und „Die Maus im Porzellanladen“ für den IKARUS 2026 nominiert
Der IKARUS hebt wieder ab – und dies im 25. Jahr! Von Mai 2025 bis Ende April 2026 hat eine 9-köpfige Nominierungsjury mit Erwachsenen und Jugendlichen als gleichberechtigte Fachjuror:innen 37 Theaterpremieren gesichtet. Bei der finalen Nominierungssitzung am 7. Mai wurden neun Theaterstücke (fünf im Kinder- und vier im Jugendbereich) für den IKARUS Theaterpreis 2026 nominiert. Nach den Sommerferien werden alle nominierten Produktionen im Rahmen der IKARUS Spielzeit an den Berliner Theatern zu sehen sein. Den Höhepunkt bildet die öffentliche IKARUS-Gala und Preisverleihung am 13. November im ATZE Musiktheater. Mit baff, Theater Morgenstern und Bridge Markland sind gleich drei IKARUS-Neulinge unter den diesjährigen Nominierten vertreten.
Wir freuen uns sehr über die doppelte Nominierung für die beiden Produktionen Heute Nacht um 03.34 Uhr und Die Maus im Porzellanladen, beide unter der Regie von unserem künstlerischen Leiter Matthias Schönfeldt.
Aus der Jury-Begründung für Heute Nacht um 03.34 Uhr:
Eddie lässt sich nicht unterkriegen. Auch wenn Mamas neuer Freund ausrastet. Dann geht er eben auf Forschungsreise in seinem Wohnhaus, dort gibt es so viel zu entdecken! Uta Bierbaum gelingt in ihrem Theatertext eine vielschichtige Erzählung, die das Thema häusliche Gewalt ernst nimmt, aber auch einen Ausweg aus Eddies Situation eröffnet. In Matthias Schönfeldts Inszenierung ist Eddie ein selbstbewusster, neugieriger Junge, der in einem Bühnenbild aus Dia-Rahmen die Geheimnisse seines Umfelds wie des Universums erkundet und sich selbst Unterstützung organisiert. Sensibel und berührend, stark und Mut machend sind der Text und die Inszenierung. Ein Glücksfall fürs Kindertheater.
Aus der Jury-Begründung für Die Maus im Porzellanladen:
„Die Maus im Porzellanladen“ erzählt mit atmosphärischer Dichte und großer Ehrlichkeit von Verletzung, Ausgrenzung, Strafe und Vergebung. In seiner feinsinnigen, originellen Erzählweise nimmt das Stück sein junges Publikum konsequent ernst. Eine beeindruckende Körperarbeit, präzise Choreografie und ein faszinierendes Zusammenspiel aus Tanz, Musik und Klangelementen erschaffen dabei eine eigenständige, oft überraschende Erzählwelt über das, was passiert, wenn wirklich alles unwiederbringlich zu Bruch geht. Besonders das ausdrucksstarke Bühnen-, Licht- und Kostümbild mit seinen außergewöhnlichen Masken bleibt nachhaltig in Erinnerung.
Besonders in diesem Jahr: Erstmals haben die jugendlichen Mitglieder der Nominierungsjury ihren „Joker“ eingesetzt und damit zuusätzlich „Die Maus im Porzellanladen“ in die Auswahl aufgenommen. Aus ihrer Sicht musste die Inszenierung aufgrund ihrer besonderen Qualität und Relevanz für ein junges Publikum unbedingt nominiert werden.
Die fünf nominierten Stücke im Bereich Theater für Kinder sind:
- Cintia Rangel & Theater o.N. „Baobab“ (2+)
- ATZE Musiktheater „Die Maus im Porzellanladen“ (5+) I nominiert durch die Jugendjury
- baff „SINNich“ (5+)
- ATZE Musiktheater „Heute Nacht um 03.34 Uhr“ (9+)
- Theater Morgenstern „Wünsche“ (9+)
Die vier nominierten Stücke im Bereich Theater für Jugendliche sind:
- Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin / Turbo Pascal „Regiert euch“ (12+)
- Platypus Theater „London Calling“ (14+)
- Bridge Markland „krug in the box“ (14+)
- Theater Strahl „Splitter“ (14+)


