Schauspielerin in gelbem Outfit mit Blumenstrauß steht auf einer Bühne, zwei Personen in brauner Kleidung schauen zu ihr.
Schauspielerin in gelbem Outfit mit Blumenstrauß steht auf einer Bühne, zwei Personen in brauner Kleidung schauen zu ihr.

Repertoire

Lotta zieht um

Eine Familiengeschichte über Selbstbestimmung, Respekt und „unartige“ Kinder. Nach der Erzählung von Astrid Lindgren.

Wie können Erwachsene bloß so ignorant sein? Ist es so schwer zu verstehen, wie fies ältere Geschwister sein können, wie man sich nach einem schlechten Traum fühlt und dass Wollpullover unglaublich kratzen? Lotta fühlt sich nicht verstanden und ist so wütend, dass sie beschließt, auf den Dachboden der Nachbarin Tante Berg zu ziehen und nie mehr zurückzukommen. Dort erlebt sie die Euphorie der Selbstbestimmung, aber auch die Sehnsucht nach Geborgenheit. Und was können die Erwachsenen denn eigentlich anders machen, damit Kinder sich ernst genommen fühlen?

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Besser als moralisierende Gespräche funktioniert hier die Musik zur Verständigung: Ob Wut-Song, Stricknadel-Percussion oder a capella-Gesang – die Musik mit Horn, Bass und Gitarre (Komposition: Thomas Sutter, musikalische Leitung: Lubo Indjov) verbindet die Bewohner*innen in Lottas Straße und greift sensibel die Atmosphäre der Szene auf. Diese humorvolle Neu-Erzählung der berühmten Astrid Lindgren-Geschichte (Inszenierung: Kay Dietrich) weckt Empathie für alle Beteiligten.

Fotos: Jörg Metzner

Details zum Stück

Altersempfehlung

ab 4 Jahren

Länge

60 Minuten

Bühne

Studiobühne

Pause

Nein

Spielplan

Mitwirkende

Regie

Kay Dietrich

Komposition

Thomas Sutter

Musikalische Leitung

Lubo Indjov

Kostüm- und Bühnenbild

Frida Grubba

Bühnenbau

Henryk Weidl

Licht und Ton

Eva Ramdohr
Henryk Weidl

Textbuch und Dramaturgie

Matthias Schönfeldt

Ensemble

Jonathan Bamberg
Konstanze Kromer
Adrienn Nagy
Marcel Siegel
Mora Thurow
Jochen Weichenthal