Sieben Personen in Tierkostümen stehen und knien auf einer halbrunden, beleuchteten Bühne, eine Person hält eine blaue Fahne mit dem Schriftzug 'EISSCHOLLE'.
Sieben Personen in Tierkostümen stehen und knien auf einer halbrunden, beleuchteten Bühne, eine Person hält eine blaue Fahne mit dem Schriftzug 'EISSCHOLLE'.

Repertoire

Konferenz der Tiere

Die berühmte Kästner-Geschichte musikalisch-animalisch inszeniert – ein Aufruf gegen die Trägheit des Herzens

„Dies ist der erste und letzte Versuch der Tiere aller Kontinente die Erde zu retten. Wir fordern ein sofortiges Handeln!“ Mit diesen unmissverständlichen Worten eröffnet Eisbärin Paula die Konferenz der Tiere.

Die Lage um den Planeten ist dramatisch. Die Tiere sind bedroht von Wasserknappheit und Kriegen, während sich die Menschen immer wieder aufs Neue versammeln, um auf ergebnislosen Konferenzen das Schicksal der Welt zu verhandeln. Sie scheinen die Vernunft für sich gepachtet zu haben und weigern sich, die Tiere und ihre Forderungen auch nur anzuhören. Mit jeder Begegnung spitzt sich der Konflikt zwischen Menschen und Tieren zu, mit jeder Begegnung verändern sich Ton und Sprache. Was machen wir mit unserem Planeten? Wer ist dieses „WIR“ und wem gehört die Erde?

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Regisseurin Andrea Pinkowski begegnet mit dieser Inszenierung der berühmten Kästner-Geschichte sehr musikalisch. Im Zusammenspiel von Geschichte, Bewegung und Klang werden die gegensätzlichen Welten dargestellt, genial von der musikalischen Leiterin Sinem Altan und Choreograf Dennis Schmitz in Szene gesetzt. Das animalische Wesen übersetzt sich in Kontrabass, Percussion, Gitarren, Flöten und Saxophon. Dabei bleibt die Geschichte immer im Vordergrund: Was müssen Tiere tun, damit Menschen sie verstehen? Welcher Ton und welche Tat treffen ihre Herzen? Wie klingt die Stimme der Erde?

Schon bei Kästner werden die Kinder zu den Mittler*innen zwischen der intuitiven Tierwelt und der rationalen Erwachsenenwelt. Die Geschichte von der Konferenz der Tiere fordert dazu auf, gemeinsam Ideen für ein friedliches Zusammenleben und eine universelle Sprache zu finden. Mit dieser Produktion wird die berühmte Parabel zu einem musikalisch-animalischen Aufruf gegen die Trägheit des Herzens.

Fotos: Barbara Eismann

Details zum Stück

Altersempfehlung

ab 8 Jahren

Länge

120 Minuten

Bühne

Großer Saal

Pause

Ja

Spielplan

Mitwirkende

Regie

Andrea Pinkowski

Musikalische Leitung

Sinem Altan

Komposition

Sinem Altan & Thomas Sutter

Bühnenbild

Nele Ahrens

Kostümbild

Andrea Fisser

Choreografie

Dennis Schmitz

Licht

Eddi Bennewitz
Kevin Paetzold

Ton

Jasper Diederich
Hartwig Nickola

Ensemble

Jonathan Bamberg
Evelyne Cannard
Guylaine Hemmer
Juliane Kissner
Carsten Klatte
Konstanze Kromer
Sabine Liebisch
Jacob Meinecke
Maike Schröter
Marcel Siegel
Begüm Tüzemen
Jochen Weichenthal